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Künstler

Einzelne Künstler begleiten uns teilweise schon seit Jahrzehnten und sind in unseren Galerien immer wieder auch persönlich präsent.

Dazu zählen (in unsortierter Reihenfolge):

1942 im Ruhrgebiet  geboren

Seit 1973​ als freischaffende Künstlerin tätig, zunächst in Husum, seit 1989 in Reimersbude bei Witzwort

Viele Jahre galt ihre ganze Leidenschaft der Keramik. Seit geraumer Zeit setzt Sie ihre Ideenwelten auch in Bronze-Skulpturen und Bilder um.

Mit ihrer eigenwilligen Formsprache, kritischen Geisteshaltung und handwerklichen Perfektion schafft sie immer wieder ausdrucksstarke Kunstwerke auf höchstem Niveau, die Geist und Seele anzusprechen verstehen.

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, der Schweiz und Norwegen.

Linda Hamkens:

„Der Kopf umkreist die Idee, die Finger halten den Stift, die Hände arbeiten mit Ton und Wachs, das Feuer entscheidet über das Gelingen“

V I T A

1962​​ in Bratislava, Slowakei geboren

1969 ​​Umzug nach Aschaffenburg, Unterfranken

1982 ​​Abitur

1985-1988​ Fachschule für Holzbildhauerei in Elbigenalp, Österreich

1989-1992 Arbeit in einem Restaurierungsbetrieb bei Rastatt

1993-1995​ Fachschule für Technik und Gestaltung, Flensburg

Seit 1996​ freischaffender Bildhauer, zuletzt in Coburg, Oberfranken

Juli 2007​ Umzug nach Nordfriesland

Die Themen „Tier“ und „Mensch“ bilden zur Zeit den Mittelpunkt  meiner bildnerischen Arbeit. Dabei sind es eher die kleinen, unscheinbaren Gesten und Haltungen , die zufälligen, zuweilen komischen Momente, die mir auffallen.  Oft stellen sich mir dabei verblüffende Ähnlichkeiten zwischen Tier und Mensch dar.

Arbeitsweise und Material:

Anregungen und Ideen halte ich plastisch in kleinen Ton-oder Wachsskizzen fest. Ich brauche gleich die räumliche Überprüfung einer Idee, die Wirkung von Gestalt und Raum.

Die Arbeit in Ton und Wachs erlaubt mir, schnell und intuitiv vorzugehen, Änderungen vorzunehmen.

Obwohl ich mit verschiedenen Werkstoffen experimentiere, habe ich eine besondere Vorliebe zum Holz. Es ist dieses  Prinzip der Direktheit, das mich fasziniert, ohne Umwege (z. B. durch Abformen) seine Idee ins Material umzusetzen. Enge und  Widerstand des Holzes zwingen zur Einfachheit. Die handwerkliche Herausforderung, das Spiel mit den wechselnden Charakteren von Holz, bleibt immer spannend. Weich und rau, spröde und elastisch, manchmal zäh und widerspenstig, dann wieder nachgiebig, aber niemals  gefügig und beliebig formbar.

Alfred Hrdlicka(geb. 1928) hat zur Frage nach dem Reiz der plastischen Gestaltung vom harten Material geäußert:“Der Widerstand des Material bewirkt, das man ganz langsam vorgehen muss. Man arbeitet sich in stundenlanger Arbeit an eine Figur heran, sozusagen auf dem Umweg über die Technik. Die Form lässt sich nur langsam, systematisch gewinnen. Entweder ich schlage etwas weg, oder ich muss zu dem stehen, was ich gemacht habe. Es ist nicht wie bei Ton, Gips oder in der Malerei wo man immer wieder korrigieren kann.“

Das Ziel, eine gute handwerkliche und sorgfältige Ausführung ist mir wichtig. Interpretieren möchte ich meine eigenen Arbeiten nicht, sie lieber den Gedanken ihrer Betrachter überlassen. Es ist nicht wichtig, was ich darin sehe oder darüber denke, sondern was der Betrachter dabei empfindet.

Ich freue mich, wenn meine Figuren in irgendeiner Weise berühren, zum Nachdenken oder Schmunzeln bringen.

Nach dem künstlerischen Ziel der Plastik gefragt, sagte der Bildhauer Henri Laurens(1885-1954) einmal: „Was will man eigentlich erreichen? Das ist nahezu undefinierbar. Man weiß es eigentlich selbst nicht genau, was man will. Man fühlt es eher, als das man es weiß. Darin liegt das Geheimnis. Was man in sich hat und nicht weiß, dafür gibt es ein bezeichnendes Wort: das Unbewusste. Das Unbewusste muss sichtbar gemacht werden. Das ist das Geheimnis der Kunst.“ 

Geboren am 24.01.1973 in Fürth 1992 allgemeine Hochschulreife am Gymnasium Langenzenn

Ausbildung zum Gesellen als Kunstschmied

1997 bis 2003 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in 

Nürnberg (Metallbildhauerei, Tim Scott und freie Malerei, Diet Sayler)

Seit 2003 als freischaffender Künstler tätig

1999 erster Preis beim Klassenwettbewerb der Dannerstiftung

2001 erste Preis beim Fürther Skulpturenweg 2000/2001 

1948 in Neuenkirchen geboren

1968 – 1972​ Studium an der Bremer Hochschule für Gestaltung bei Professor Schreiter „Plastik“

1973​ Mit kinetischen Lichtobjekten im Leopold- Hösch- Museum in Düren und im Kunstverein Unna vertreten

1974 Erhalt des Förderpreises (für Bildung, Wissenschaft und Kunst) vom Bremer Senats 

 1975​ Verleihung des ersten Preises für seine Lichtobjekte im Wettbewerb der Bremer Hochschule für Nautik als Beitrag für „Kunst im öffentlichen Raum“

Ab 1976​ vermehrte Zuwendung zu Zeichnung und Grafik:

Erste Miniatur-Radierungen entstehen, und zahlreiche Ausstellungen in Europa und der ganzen Welt folgen. Gut 10 Jahre später entwickelt er seine Objekt-Kunst, mit der er bis bis heute Erfolge feiert.

 1994​ erscheinen seines ersten Buches „Die Objekte“, weitere Bücher und Kalender sind gefolgt.

Er ist mit seinen Objekten auf internationalen Messen – unter anderem der „Art Expo“ in New York – vertreten.

Das vielseitige künstlerische Werk Volker Kühns auf den Nenner „Graphik“ zu bringen, bedeutet Untertreibung. 

Wer bereit ist zum Verständnis, versteht die Sprache seiner Werke über alle Grenzen hinweg. Dass Volker Kühn trotzdem immer wieder nach neuen Möglichkeiten des Ausdrucks uns Sichmitteilens sucht, weist ihn als einen Künstler aus, der sich auf den Lorbeeren des Erfolgs nicht ausruhen mag. 

Seine offensichtlich nicht zu stillende Neugier lässt Neues erwarten… 

 Bis heute werden seine Arbeiten in namhaften Galerien im In- und Ausland gezeigt. 

 wurde 1950 in Brooklyn geboren. 1969 begann er, Arbeiten in Studentenkneipen und an Straßenständen anzubieten. Schon während seines Kunststudiums (1974-80) an der Universität Gainsville nahm er an Ausstellungen mit Andy Warhol, Jim Dine und Roy Lichtenstein teil. Eine erste Einzelausstellung wurde 1978 in New York realisiert. Rizzis Grafiken sind eine einzige Liebeserklärung an seine Stadt New York, wo er nach wie vor zu Hause ist. Wie und wo seine Kunst eingeordnet wird, ist ihm nach eigener Aussage ziemlich gleichgültig:

“Mir geht es ums Kunstmachen”, sagt er und ist durchaus überzeugt, dass seine Grafiken auch bei Sotheby’s versteigert werden und ihren Platz in den Museen finden. Seine Kunst ist einfach, beeinflusst von der Pop-Art, aber auch von Comics, Zeichentrickfilmen und der naiven Malerei. Eine gewisse Nähe zu Hundertwasser hat Rizzi in einem 3D-Siebdruck anerkannt.

In einigen Zeichnungen städtischer Archetypen in geradezu nachexpressionistischer Farbigkeit, gewinnt James Rizzi bildnerische Kraft und Originalität. Diese Arbeiten sind durchaus eine Weiterentwicklung der Pop-Art, erinnern aber auch an die Arbeiten des verstorbenen Keith Haring.

Die künstlerische Vitalität der Zeichnungen wird bei den großen 3D-Graphiken ersetzt durch eine spektakuläre Farbigkeit und eine fast versessene Detailgenauigkeit. Die Bilder erzählen unendlich viele Geschichten von New York und zwar nur von der sonnigen Seite der Metropole. Rizzi weiß zwar um die dunklen Seiten seiner Stadt, fühlt sich aber als deren Botschafter verpflichtet, das wirklich lustige und abwechslungsreiche Leben in New York zu vermitteln. Seine persönliche Geschichte ging auch dort zu Ende, am 26.12.2016 verstarb James Rizzi in seinem Geburtsort New York City.