Ulrike Hansen und Ines Ramm
Sommer, Sonne, Meer
Ulrike Hansen und Ines Ramm
Sommer, Sonne, Meer
Ausstellungseröffnung am 31. Mai um 12 Uhr
Ausstellung in Husum
31. Mai 2026 – 15. August 2026
31. Mai 2026 – 15. August 2026
Hinweis: Die Galerie St. Peter-Ording befindet sich vom 11.01. – 29.01.23 in der Winterpause.
Die Liebe zur Norddeutschen Küstenlandschaft spricht aus den Arbeiten der Künstlerinnen Ulrike Hansen und Ines Ramm
Die Bilder der gebürtigen Kölnerin Ulrike Hansen verströmen in kräftigen Farben pure Lebensfreude. Sie rufen Erinnerungen an warme Sonnentage und ausgedehnte Strandspaziergänge wach.
Am Anfang des Malprozesses stehen Landschaften, Wetterstimmungen und Begegnungen, die von ihr erlebt und erfahren wurden. Manchmal ist es auch eine Abbildung auf Fotos, Postkarten oder aus Zeitschriften, die den Impuls zu einer Bildidee geben. Sie trägt diese Erinnerungen in sich oder hält sie in Skizzen fest.
In ihrem Berliner Atelier oder auf Zingst entwickeln sich daraus bezaubernde Szenen von Volleyballspielern am Strand, Badende im sonnendurchfluteten Meer, Spaziergänger, Landschaften oder Festgesellschaften unter Lampions. Die Strahlkraft der Bilder ist Ulrike Hansen sehr wichtig. Mit ausgewählten Farbpigmenten stellt sie ihre Ei-Temperafarben deshalb selbst her. Ihre Malerei bewegt sich zwischen Abstraktion und Gegenstandsbezug. Gesichter und Gegenstände werden nicht ausformuliert, sondern erhalten durch sparsam gesetzte Pinselstriche höchstens eine Kontur: „Wie wenig geht noch, ohne den Verweis auf die Welt zu verlieren?“ (Jürgen Reichert).
Ihre Bilder bleiben offen für die eigene Wahrnehmung und persönliche Empfindungen.
Ines Ramm zeigt uns eine andere Seite des Sommers. Sie ist Standup-Paddlerin und eng mit dem Segelsport verbunden.
Auf vielen Bildern zeichnen sich in der Ferne Kitesurfer ab. Sie liebt den Wassersport, den Wind, sich auftürme Wolken und ein bewegtes Meer. Aber auch blühende Küstenstreifen, Möwen, Schafe, Kühe und andere Tiere machen für die gebürtige Flensburgerin den Reiz des Nordens aus.
Menschen lassen sich in Ines Ramms Malerei allerdings nur als feine Striche in der Landschaft entdecken. Doch sind es oft sie, die die Betrachter in die atmosphärische Weite ihrer Landschafts- und Wasserbilder hineintragen. Unzählige Skizzenbücher, ein selbsterstelltes Fotoarchiv, die Freude am Malen, im Atelier oder in der Natur, und natürlich die eigene Fantasie reichen ihr, um den Zauber der Natur darzustellen. Der Betrachter wird von dieser unmittelbaren Malerei bewegt. Kein Wunder, dass die dynamischen Gemälde der Künstlerin auch auf internationalen Bootsmessen zu finden sind. Sie malt in ÖL und Acryl. Ihre Malerei ist authentisch, voller Spontanität, Energie und Freude.
Beide Künstlerinnen stellen sich einer Challenge. Sie haben verabredet, ein besonderes Motiv auf ihre eigene Art und Weise zu interpretieren.